Mark Keller: "Zu meiner Oma hatte ich eine besondere Beziehung"
Als Schauspieler und Sänger hat sich Mark Keller (61) längst einen Namen gemacht. Jetzt startet der "Bergdoktor"-Star mit seinem Kinderbuch "Shappulus" auch als Autor durch. Im Exklusiv-Interview packt er über seine Vergangenheit aus und enthüllt, dass es auch bei ihm nicht immer so rund gelaufen ist.
Wie war Ihre eigene Kindheit?
Mark Keller: "Ich war ziemlich aufgeweckt, neugierig und auch frech – auf jeden Fall nicht besonders schüchtern. Gleichzeitig war ich, glaube ich, ein lieber Kerl, vor allem meiner Oma gegenüber, bei der ich aufgewachsen bin und zu der ich eine ganz besondere Beziehung hatte."
"Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und bin deswegen gehänselt worden"
Ihr Buch handelt auch von Respekt, Mut und dem Umgang mit Mobbing. Haben Sie selbst Erfahrungen damit gemacht?
Mark Keller: "Ich glaube, fast jeder hat in irgendeiner Form Erfahrungen mit Ausgrenzung oder Mobbing gemacht. Bei mir war das früher auch so, weil ich in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen bin und deswegen manchmal gehänselt wurde."
Wie sind Sie dann damit umgegangen?
Mark Keller: "Mir hat vor allem der Sport geholfen, Selbstbewusstsein zu entwickeln. Ich habe gelernt, mich nicht danach zu richten, was andere besitzen, sondern neidfrei zu bleiben, mich auf mich selbst zu konzentrieren und meinen eigenen Weg zu gehen. Das hat mir im Leben sehr geholfen. Genau diese Haltung wollten wir mit dem Buch vermitteln. Und dass wir mit Lidl einen Partner an der Seite haben, dem diese Werte genauso am Herzen liegen, passt einfach perfekt."
Und was würden Sie Ihrem jüngeren Ich heute raten, wenn Sie könnten?
Mark Keller: "Ich würde ihm sagen: 'Ey, mach es genauso, wie du es in deinem Kopf hast. Glaub an deine Ideen, lass dich nicht beirren und zieh deinen Weg durch.' Wenn ich heute zurückblicke, bin ich glücklich und dankbar für dieses schöne kleine Leben. Und wenn mein Leben ein Film wäre und ich ihn mir heute anschauen könnte, würde ich am Ende wahrscheinlich einfach sagen: 'Danke, lieber Gott, für diesen wunderschönen Film.'
Dieses Interview erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!





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